Freitag, 22. Mai 2015

Mit den Sinnen den Sinn der Oberfläche erfassen.

Ein System für den Entwurf einer Benutzerschnittstelle.

Artikelübersicht
1. Teil Die Erweiterung des Requirements Engineering durch das Usability Engineering.
2. Teil Mit Zielen zum User Interface.
3. Teil Dem Ziel entspringt die Anforderung. Alles ist im Fluss.
4. Teil Von Erwartungen und Konzepten. Struktur für das User Interface.
5. Teil Struktur gibt es nicht, ohne die Zeit, die Dinge in Ordnung zu bringen.
6. Teil Schlagen Sie mit Konventionen vielfältige Konfigurationen in die Flucht.
7. Teil Elemente verteilen ohne Ausraster.
8. Teil Mit den Sinnen den Sinn der Oberfläche erfassen.


Die fünfte Ebene im Modell von [GARRATT12] ist die Oberflächenebene. [GARRATT12] nennt es auch das sensorische Design, in dem sich Inhalt, Funktion und Ästhetik zum fertigen Design vereinigen. Im letzten Artikel zur Rasterebene wurde geschildert, wie die Elemente angeordnet werden. Wo und wie stellen wir die einzelnen Elemente auf einer Seite dar? Es geht dort aber auch um Navigationswege und um die Informationsdarstellung. Wie navigieren wir von einer Seite zur anderen? Wie stellen wir Information so dar, dass das Wichtige ins Auge springt? Wie wird Information vermittelt? Eine Ebene weiter, in der Oberflächenebene, geht es ganz konkret darum, wie die Präsentation aussieht.

Freitag, 8. Mai 2015

Wie lange braucht es, neue Mitarbeiter in einen apathischen Zustand zu versetzen?

These: Menschen, die sich wohl fühlen, Menschen, die geachtet werden, schaffen beachtliche Software.

Ein langjähriger Mitarbeiter verlässt die Firma, ein neuer Mitarbeiter wird gebraucht. In einer anderen Abteilung soll das Geschäft ausgeweitet werden. Neue Mitarbeiter verstärken das Team. Leider bleiben in beiden Fällen die erhofften Wirkungen aus. Der neue Mitarbeiter kann den alten Mitarbeiter nicht ersetzen und die Teamverstärkung behindert die alte Mannschaft. Situationen, die nicht selten in Betrieben auftreten. Man denkt, man kann Menschen wie Figuren auf Felder abstellen und sie funktionieren. Doch so wird dieses Spiel nicht gespielt. Neue Mitarbeiter einzustellen ist die eine Sache, sie im Betrieb in die Lage zu versetzen, produktiv zu sein, eine ganz andere. So etwas muss geplant und begleitet werden.