Freitag, 24. April 2015

Wer weiß schon, was alles dazu gehört? Von der Lust oder Unlust zur Versionsverwaltung.

Managementaufgaben

Artikelübersicht
1. Teil Managementaufgaben zwischen Fremd- und Selbstverwaltung.
2. Teil Was soll ich zuerst tun? Die Qual der Wahl.
3. Teil Prioritäten verteilen ist eine Kunst.
4. Teil Nur ein Fool wählt gleich ein Tool und ein Plädoyer gegen Monsterprogramme.
5. Teil Wer weiß schon, was alles dazu gehört? Von der Lust oder Unlust zur Versionsverwaltung.
6. Teil Im Dschungel der Nachvollziehbarkeit.
7. Teil Gib Deiner Version einen nachvollziehbaren Namen.
8. Teil Das Erstellen reproduzierbarer Software Releases.


Im Rahmen der Entwicklung erzeugen wir eine Fülle von Artefakten. Unser Hauptaugenmerk sollte auf dem Sinn der Artefakte und deren Umsetzung liegen. Nur wenn sie für das endgültige Produkt und dessen Wartung einen Sinn ergeben, sollten sie in ausreichendem Umfang umgesetzt werden. Der Prozess, in dem diese Artefakte erstellt werden, ist diesem sinnhaften Erzeugen von Artefakten untergeordnet. Der Prozess, den wir benötigen, ist der Weg, auf dem wir am schnellsten zu guten Artefakten kommen. Prozesse um der Prozesse willen steuern ziellos durch den Raum und erzeugen einen Schein von Sinnlosigkeit. Sie fesseln uns an Arbeitsschritte, deren Inhalt uns nicht klar ist. Verliehene Zertifikate für solche kafkaesken Prozesse steigern nur den Unmut der daran Gebundenen und sind oft nur zum Schein für den zu betrügenden Kunden gedacht.

Freitag, 10. April 2015

Elemente verteilen ohne Ausraster.

Ein System für den Entwurf einer Benutzerschnittstelle.

Artikelübersicht
1. Teil Die Erweiterung des Requirements Engineering durch das Usability Engineering.
2. Teil Mit Zielen zum User Interface.
3. Teil Dem Ziel entspringt die Anforderung. Alles ist im Fluss.
4. Teil Von Erwartungen und Konzepten. Struktur für das User Interface.
5. Teil Struktur gibt es nicht, ohne die Zeit, die Dinge in Ordnung zu bringen.
6. Teil Schlagen Sie mit Konventionen vielfältige Konfigurationen in die Flucht.
7. Teil Elemente verteilen ohne Ausraster.
8. Teil Mit den Sinnen den Sinn der Oberfläche erfassen.


Im letzten Post dieser Reihe habe ich den Grundsatz "convention over configuration" diskutiert. Konventionen erleichtern uns die Arbeit, da wir in vielen Fällen mit Erwartetem konfrontiert werden. Konfigurationen hingegen erschweren uns das Leben, da sie die Komplexität erhöhen. Das gilt auch auf der Rasterebene und deren Teilgebieten, die dort zur Anwendung kommen: das Interfacedesign, das Navigationsdesign und das Informationsdesign. Genau diese drei Teilgebiete wollen wir im Folgenden beleuchten.