Freitag, 27. März 2015

Ein Held, der sich helfen lässt.

Ordnung ins Chaos

Artikelübersicht
1. Teil Gegenseitige Hilfe ersetzt Chaos.
2. Teil Ein Held, der sich helfen lässt.
3. Teil Teambullshit oder wirkliche Teams. Mit dem Team gegen das Chaos.
4. Teil Vom Sprint zum Überblick. Durchblick kommt nicht von allein.


Im letzten Post habe ich ein großes Durcheinander beschrieben, welches wir leider in so einigen Firmen antreffen, die Software produzieren. Widerstand gegen solche Strukturen wird oft im Keim erstickt oder, was viel öfter passiert, er verläuft sich in vorgetäuschtem Interesse, welches keine Taten nach sich zieht. Trifft man jedoch auf ein offenes Management, welches erkannt hat, dass man sich in einer Sackgasse befindet und sich der aktuelle wirtschaftliche Erfolg sehr schnell in sein Gegenteil verwandeln kann, hat man eine Chance auf Änderung. Dieser Weg ist viel schwerer als man annehmen könnte, geht es doch immer um die Offenlegung der Fehler der Vergangenheit. Die erste Aufgabe ist eine IST-Analyse der bestehenden Verhältnisse, in der es darum geht, reale Informationen zu sammeln und diese messbar zu machen. Die Informationen der Mitarbeiter sind wegen ihres Abhängigkeitsverhältnisses zum Arbeitsplatz nicht unbedingt objektiv. Ob Management oder einfacher Mitarbeiter, man gesteht sich nicht mit Freude ein, was man in den letzten Jahren alles falsch gemacht hat. Sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit werden gerne verklärt. Dieser Selbstbetrug hat fatale Folgen.

Freitag, 13. März 2015

Gegenseitige Hilfe ersetzt Chaos.

Ordnung ins Chaos

Artikelübersicht
1. Teil Gegenseitige Hilfe ersetzt Chaos.
2. Teil Ein Held, der sich helfen lässt.
3. Teil Teambullshit oder wirkliche Teams. Mit dem Team gegen das Chaos.
4. Teil Vom Sprint zum Überblick. Durchblick kommt nicht von allein.


Viele Firmen setzen auf kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Sie besitzen einen mehr oder minder aktiven Vertrieb. Dieser steht im Kontakt mit den Kunden und sammelt mehr oder minder spezifizierte Aufträge für das Unternehmen. Meist sind diese eher ungenau und wage formuliert. Wir wollen X für Y Personentage zum Termin Z. Die Frage an die Entwicklung, könnt Ihr das leisten, ist oft die einzige Machbarkeitsanalyse, die erfolgt. Der Auftrag, an dem eigentlich nur die Zahlungsleistung und der Liefertermin wirklich klar sind, flattert nun auf den Tisch eines beliebigen Programmierers, für sensible Menschen immer ein kleiner Schock, für im Arbeitsprozess glücklicherweise abgestumpfte Mitarbeiter ein Zettel Papier. Der Auftrag nimmt nun seinen Weg.