Freitag, 21. November 2014

Mit Zielen zum User Interface.

Ein System für den Entwurf einer Benutzerschnittstelle.

Artikelübersicht
1. Teil Die Erweiterung des Requirements Engineering durch das Usability Engineering.
2. Teil Mit Zielen zum User Interface.
3. Teil Dem Ziel entspringt die Anforderung. Alles ist im Fluss.
4. Teil Von Erwartungen und Konzepten. Struktur für das User Interface.
5. Teil Struktur gibt es nicht, ohne die Zeit, die Dinge in Ordnung zu bringen.
6. Teil Schlagen Sie mit Konventionen vielfältige Konfigurationen in die Flucht.
7. Teil Elemente verteilen ohne Ausraster.
8. Teil Mit den Sinnen den Sinn der Oberfläche erfassen.


Im letzten Post haben wir einen User-Centered-Designprozess beschrieben, der durch das Ebenenmodell von Jesse James Garrett vertieft wurde. Dieser Prozess setzt auf dem Requirements Engineering auf. Aus der Sicht des Requirements Engineers beschreibt unser Anforderungsmodell das zu lösende Problem. Eine Lösung ist aus seiner Sicht ein Schnittstellenmodell für das User Interface. Aus der Sicht des Usability Engineers ist dieses Schnittstellenmodell jedoch wieder eine Problembeschreibung, die den Oberflächendesigner zu einer Lösung motiviert. Auf diese Art und Weise "alterniert der Entwicklungsprozess zwischen Problemdefinition und Lösungsbeschreibung". [S.20, POHL08] Es ist die Perspektive des jeweiligen Fachgebietes, die etwas zum Problem oder zu seiner Lösung macht.

Freitag, 7. November 2014

Nur ein Fool wählt gleich ein Tool und ein Plädoyer gegen Monsterprogramme.

Managementaufgaben

Artikelübersicht
1. Teil Managementaufgaben zwischen Fremd- und Selbstverwaltung.
2. Teil Was soll ich zuerst tun? Die Qual der Wahl.
3. Teil Prioritäten verteilen ist eine Kunst.
4. Teil Nur ein Fool wählt gleich ein Tool und ein Plädoyer gegen Monsterprogramme.
5. Teil Wer weiß schon, was alles dazu gehört? Von der Lust oder Unlust zur Versionsverwaltung.
6. Teil Im Dschungel der Nachvollziehbarkeit.
7. Teil Gib Deiner Version einen nachvollziehbaren Namen.
8. Teil Das Erstellen reproduzierbarer Software Releases.


In unserem Leben lassen wir uns, bei grundlegenden Entscheidungsfragen, oft genug nicht ausreichend Zeit. Obwohl wir immer wieder erfahren, dass wir mit den Folgen dieser Entscheidungen lange Zeit leben müssen. Die schnelle Entscheidung ein Tool zu benutzen, führt dazu, die Restriktionen des Werkzeugs ertragen zu müssen. Noch schlimmer, aber kaum beachtet, ist die Akzeptanz der Mehrfunktionalität, die man niemals nutzt. Man braucht einen Kutter und kauft einen Trawler. Wie verhindert man diese Fehlanschaffungen? Bei einer Entscheidung wählen wir zwischen verschiedenen Alternativen. Wir benötigen Kenntnisse zu den Alternativen und wir brauchen Kennwerte, die sie vergleichbar machen. Oft genug ist es nur der technikverliebte Blick, der uns verführt, statt ein intensives Nachdenken über Sinn oder Unsinn.