Freitag, 29. November 2013

Ordnung für Dokumente

These: Systemkontextanalyse öffnet die Augen für optimale Software

Artikelübersicht
1. Teil Ordnung für Dokumente.
2. Teil Im Zoo der Dokumente.


Was ist ein Dokument? In der ISO-9000-Unterstützungsanleitungen findet sich folgender Satz: "Hervorzuheben ist, dass Dokumente laut ISO 9001:2000 Abschnitt 4.2 Dokumentationsanforderungen eine beliebige Form haben beziehungsweise sich auf einem beliebigen Medium befinden können." Daraus können wir ableiten, dass wir Information auf einem Medium erfassen. Es schließt sich die Frage an: Warum erfassen wir diese Information? Ebenfalls in dem oben erwähnten Text finden sich die drei Stichpunkte "Vermittlung von Informationen", "Nachweis der Konformität" und "Wissensaustausch". Unter Konformität verstehe ich in diesem Zusammenhang die Übereinstimmung des Dokuments mit einer bestimmten Norm. Bleibt am Ende die Frage: Welches Medium eignet sich am besten um die erfasste Information abzulegen? Das kann Papier , ein Wiki, eine Textdatei in einem Filesystem oder der Inhalt einer Datenbank sein. Bleibt festzuhalten: Ein Dokument ist Information auf einem Medium.

Sonntag, 24. November 2013

Themen müssen einer Systemkontextanalyse unterzogen werden.

Gute Software benötigt gute fachliche Anforderungen.

Artikelübersicht
1. Teil Ein Objekt-Aufgaben-Modell für das Requirements Engineering.
2. Teil Der Ideenraum.
3. Teil Themenobjekte ordnen Ideen in eine Roadmap.
4. Teil Themen müssen einer Systemkontextanalyse unterzogen werden.
5. Teil Ein hierarchisches System von Kontextobjekten.
6. Teil Die Geschichten der Benutzer - User Stories erstellen.
7. Teil Die Analyse des Problemraums führt zum Zielmodell.
8. Teil Wie User Stories Use Cases gebären.
9. Teil Szenarien setzen sich zu Use Cases zusammen.
10. Teil Drei Perspektiven öffnen uns den Weg zu den Anforderungen.
11. Teil Noch mehr Zusammenhänge durch die CRUD-Matrix.
12. Teil Die Vielfalt der Szenarien.
13. Teil Qualitätsanforderungen bilden einen Übergang zur Softwarearchitektur.
14. Teil Ohne Abnahmekriterien läuft nichts.
15. Teil Startschuss zur testgetriebenen Entwicklung.


Wie im letzten Post angedeutet, wird für ein Themenobjekt, wenn es denn finalisiert und beauftragt wurde, vom Product Owner für den Requirements Engineer eine Aufgabe erzeugt (create). Diese Aufgabe beinhaltet die Untersuchung des Systemkontextes in Bezug auf das entsprechende Themenobjekt. Die Grundlagen der Systemkontextanalyse habe ich in einer kleinen Artikelreihe bereits beschrieben. Die ersten beiden Post dieser Reihe klären die Grundfragen: Was ist der Systemkontext? und Warum und wie sollte der Systemkontext erfasst werden?. Im Post Welche Arten von Kontextobjekten gibt es? werden die zu findenden Kontextobjekte aufgezählt. Außerdem habe ich zusätzlich ein Modell zur Visualisierung von Stakeholdern und deren Beziehungen vorgestellt. (Kontextaspekt Stakeholder., Nutzerrollen, Personas und extreme Charaktere., Organisationsstrukturen.) In den nächsten Monaten werde ich auch für die anderen Kontextobjektarten Modelle bzw. Dokumentationsformen vorschlagen.

Dienstag, 19. November 2013

Java Beans und Use Cases

Praktisches Beispiel 2.2.2

Artikelübersicht
1. Teil Das Data Transfer Object – Be or not to be.
2. Teil Java Beans und Use Cases.
3. Teil Data Transfer Objects - ein Antipattern?


Im letzten Teil dieser Reihe hatte ich ein Beispiel angekündigt, in dem die Businessobjekte in JavaBeans und UseCase-Objekte getrennt wurden. Dabei sind die Daten im JavaBean konzentriert und das Verhalten in sogenannten UseCases separiert. Diese Implementierung habe ich so erlebt und würde sie gerne mit Eurer Hilfe diskutieren um eine größere Klarheit über das Getane zu erlangen.

Donnerstag, 14. November 2013

Der Einzelne und das Team oder ein Borgkollektiv.

These: Menschen die sich wohl fühlen, Menschen die geachtet werden schaffen beachtliche Software.

In der modernen Welt gehen wir ein Arbeitsverhältnis ein, um unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Wir unterschreiben einen Arbeitsvertrag. In diesem versprechen wir dem sogenannten Arbeitgeber eine Arbeitsleistung und bekommen dafür Geld. Mit dem Geld können wir einen gewissen Lebensstandard absichern. Ich hoffe, dass dieses grundsätzliche Verhältnis unstrittig ist, obwohl ich schon erstaunte Arbeitgeber gesehen haben, die diese Anschauung seltsam fanden.

Samstag, 9. November 2013

Entwurf und Bauen von Software – eine falsche Vorstellung.

Prozessübersicht Softwareentwicklung

Artikelübersicht
1. Teil Missing Links im Modell.
2. Teil Gibt es einen eklatanten Wissensbruch in der Softwareentwicklung?
3. Teil Entwurf und Bauen von Software – eine falsche Vorstellung.
4. Teil Softwareentwurf ist ein organisierter Kreislauf.
5. Teil In Softwareprojekten gibt es viel zu entdecken!
6. Teil Die Interaktion mit dem Kontext ist ein wesentlicher Grund für den Erfolg eines Softwareprojektes.
7. Teil Das unentdeckte Land oder wo noch nie ein Mensch gewesen.
8. Teil Mit schlanken Methoden zu gewollter Software.
9. Teil Die Flexibilität des Vorgehens schenkt laufende Verbesserungen.
10. Teil Vom Problem seiner Rolle gerecht zu werden.
11. Teil Wir gründen eine virtuelle Firma.
12. Teil Warum ist unsere virtuelle Firma nur ein Torso?
13. Teil Eine Arbeitsvorlage, ein strategisches Team und ein tolles Geschäft.
14. Teil Ein fortgesetztes tolles Geschäft.


Im Post Missing Links im Modell haben wir den gesamten Lebenszyklus von Software in die beiden groben Schritte Softwareerstellung und in das Betreiben von Software eingeteilt. Das ist natürlich eine nicht sehr erhellende Unterteilung. Deshalb versuchen wir, mit einem Top-Down-Ansatz in die Tiefe zu gehen. Stück für Stück werden wir neue Schritte finden, Unklarheiten beseitigen und Schwierigkeiten aufdecken. Am Anfang konzentrieren wir uns auf die Erstellung von Software.

Montag, 4. November 2013

Kann man den eklatanten Wissensbruch in der Softwareentwicklung beheben?

Allgemeines

Der größte Themenkomplex des letzten Monats war das Requirements Engineering. Bisher hat es drei theoretische und einen praktischen Artikel gegeben. In diesem Monat wird die Reihe dadurch fortgesetzt, dass die Themenobjekte einer Systemkontextanalyse unterzogen werden. Zu diesem Thema habe ich bereits einige Artikel geschrieben, so dass man sich über die Grundlagen bereits vor Erscheinen informieren kann: